{"id":128,"date":"2014-10-27T09:53:59","date_gmt":"2014-10-27T07:53:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=128"},"modified":"2014-11-21T14:41:36","modified_gmt":"2014-11-21T12:41:36","slug":"rueckmeldung-landesverkehrsminister-groschek-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transfer.verkehr-holweide.de\/?p=128","title":{"rendered":"R\u00fcckmeldung Landesverkehrsminister Groschek (4)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrte Frau Gl\u00fcck,<br \/>\nsehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">vielen Dank f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=89\" target=\"_blank\">Ihre erneute E-Mail<\/a> mit Fragen zum Autobahnanschluss in Bergisch Gladbach und K\u00f6ln\/M\u00fclheim. Herr Minister Groschek hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Ihren Anmerkungen bez\u00fcglich der Dossiers der Ma\u00dfnahmen L 286 und L 101 kann ich Ihnen mitteilen, dass sich im Rahmen der Priorisierung aller Planungsprojekte auch Vorhaben mit deutlich h\u00f6heren Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnissen nicht f\u00fcr eine vorrangige Einstufung durchsetzen konnten. Bei der Priorisierung war neben dem Aspekt der Mittelumschichtung zu Gunsten der Erhaltung bestehender Landesstra\u00dfen im Fall des zweiten Bauabschnitts der L 286 auch zu ber\u00fccksichtigen, dass f\u00fcr eine Anbindung an die A 4 eine Genehmigung beim Bundesverkehrsministerium einzuholen w\u00e4re. F\u00fcr diesen Bereich der A 4 wurde ein 6-streifiger Ausbau im Rahmen der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans zur Bewertung vorgeschlagen. Bisher ist aber noch nicht absehbar, ob und wann dieser Ausbau anstehen k\u00f6nnte. Insofern kann seitens des Bundes eine Entscheidung bez\u00fcglich einer weiteren Anschlussstelle auf dem Stadtgebiet Bergisch Gladbach nicht eingefordert werden. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund, dass bereits drei Anschlussstellen in Bergisch Gladbach vorhanden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des Weiteren werden allein die Kosten f\u00fcr den ersten Abschnitt der L 286 auf 36,2 Mio. \u20ac gesch\u00e4tzt. Hier stellt sich auch mittel- bis langfristig die Frage der Finanzierbarkeit der Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Bezug auf die Anbindung K\u00f6ln\/H\u00f6henhaus an die vorhandene Autobahnanschlussstelle K\u00f6ln-M\u00fclheim im Zuge der L 101 habe ich Ihr Schreiben an den Landesbetrieb Stra\u00dfenbau gesandt, damit Ihr Anliegen bei deiner Fortschreibung Ber\u00fccksichtigung finden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Auftrag<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Markus M\u00fchl<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\">07.11.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrter Herr Minister Groschek, sehr geehrter Herr Lohmann, sehr geehrter Herr Dr. M\u00fchl,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">vielen Dank f\u00fcr Ihre Antwort vom 27.10.2014 zum Thema \u201cVerkehrsentlastung f\u00fcr K\u00f6ln-Holweide\u201d. Wir haben wieder ein paar Anmerkungen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. M\u00f6glicherweise haben wir uns in unserem letzten Schreiben nicht klar genug ausgedr\u00fcckt: Das von Ihnen zur Verf\u00fcgung gestellte IGVP-Dossier zur L 286 in Bergisch Gladbach mit Anschluss an die A 4 scheint fehlerhaft zu sein. Die angenommene Abnahme der Verkehrsbelastung auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe in K\u00f6ln ist mit -1\/&lt;1 viel zu niedrig beziffert. Unsere Anmerkung bezog sich nicht auf einen Vergleich des Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnisses zu anderen Projekten, sondern darauf, dass der Nutzen-Kosten-Wert bei diesem Vorhaben falsch ist und \u00fcberpr\u00fcft werden muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Vielen Dank f\u00fcr die Information, dass ein 6-spuriger Ausbau der A4 in Refrath beim Bundesverkehrsministerium zur Bewertung vorgeschlagen wurde. Ihren Hinweis, dass f\u00fcr die Ma\u00dfnahme L 286 eine Genehmigung beim Bundesverkehrsministerium einzuholen ist, k\u00f6nnen wir nicht deuten. Sehen Sie hier Probleme? Angesichts der Tatsache, dass die Alternativroute f\u00fcr LKW aus Bergisch Gladbach-Zentrum durch mehrere Wohngebiet (u.a. K\u00f6ln-Holweide und \u2013Dellbr\u00fcck) auf den zweitmeist befahrenen Autobahnabschnitt Deutschlands f\u00fchrt (A3 auf H\u00f6he Holweide: K\u00f6ln-Dellbr\u00fcck \u2013 Kreuz K\u00f6ln-Ost), sollte eine solche Genehmigung aus unserer Sicht machbar sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Zu Ihrer Aussage, dass \u201ein Bergisch Gladbach\u201c schon drei Anschlussstellen vorhanden seien, empfehlen wir Ihnen einen Blick <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/Verkehrskonzept_Koeln-Holweide_2.pdf\" target=\"_blank\">auf Seite 5 unserer Pr\u00e4sentation<\/a>. Wie Sie dort erkennen k\u00f6nnen, gibt es \u201ein Bergisch Gladbach\u201c keine einzige Anschlussstelle. Die Anschlussstellen sind in Refrath und Bensberg (bis 1975 eigenst\u00e4ndig und nicht Teil von Bergisch Gladbach). Bergisch Gladbach-Zentrum liegt n\u00f6rdlich davon und die ca. 38.000 Einwohner und der Industrie-Schwerlastverkehr haben eben keinen Autobahnanschluss. Stattdessen fahren sie (bzw. stehen im Stau) durch K\u00f6ln-Holweide und \u2013Dellbr\u00fcck bzw. \u00fcber die vollkommen \u00fcberlastete und f\u00fcr LKW ebenfalls nicht geeignete Dolmanstra\u00dfe in Refrath. Bergisch Gladbach-Zentrum braucht also dringend einen Autobahnanschluss, um die Nachbarn nicht l\u00e4nger derartig zu belasten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Vielen Dank f\u00fcr die Information, dass das Vorhaben an der L 286 ca. 36,2 Mio. \u20ac kosten w\u00fcrde. Wie wir <a href=\"http:\/\/www.rundschau-online.de\/wirtschaft\/strassenbau-nrw-gibt-40-millionen-zurueck,15184892,26501092.html\" target=\"_blank\">der Presse entnehmen <\/a>konnten, hat das Land NRW 2013 mehr als 40 Mio. \u20ac f\u00fcr Infrastruktur an den Bund zur\u00fcckgegeben. Dieses Geld h\u00e4tte also f\u00fcr den Autobahnanschluss f\u00fcr Bergisch Gladbach-Zentrum gereicht und wenn eine Planung vorhanden gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte diese umgesetzt werden k\u00f6nnen. Wir fordern Sie dringend auf, die Planung voranzutreiben, damit das Geld zuk\u00fcnftig daf\u00fcr genutzt werden kann!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Bitte teilen Sie uns den Ansprechpartner beim Landesbetrieb Stra\u00dfenbau mit, dem Sie unser Schreiben zugeleitet haben. Es reicht uns, wie bereits geschrieben, nicht, dass die Anbindung der L 101 erst bei einer Fortschreibung des Landesstra\u00dfenbedarfsplans untersucht und bewertet wird. Wie wir Ihnen dargelegt haben, war das Dossier hierzu fehlerhaft, <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/Dossier_IGVP_Hoehenhaus.pdf\" target=\"_blank\">da die Honschaftsstra\u00dfe (17.610 KfZ\/Tag) in der Karte einfach weggelassen wurde<\/a>. Wir fordern Sie daher auf, diese Angelegenheit umgehend zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">i.A. Maja Gl\u00fcck<br \/>\nArbeitskreis \u201cUnser Veedel\u201d der B\u00fcrgervereinigung K\u00f6ln-Holweide<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Frau Gl\u00fcck, sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank f\u00fcr Ihre erneute E-Mail mit Fragen zum Autobahnanschluss in Bergisch Gladbach und K\u00f6ln\/M\u00fclheim. Herr Minister Groschek hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. 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