{"id":153,"date":"2014-10-29T20:00:37","date_gmt":"2014-10-29T18:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=153"},"modified":"2014-12-09T19:01:24","modified_gmt":"2014-12-09T17:01:24","slug":"beschwerdeausschuss-bergisch-gladbach-29-10-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transfer.verkehr-holweide.de\/?p=153","title":{"rendered":"Beschwerdeausschuss Bergisch Gladbach (29.10.2014)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 29.10.2014 durften wir unsere Forderungen dem Ausschuss f\u00fcr Anregungen und Beschwerden der Stadt Bergisch Gladbach vortragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20141029_Beschwerdeausschuss_BGL_Stellungnahme_Buergermeister.pdf\" target=\"_blank\">Stellungnahme des B\u00fcrgermeisters<\/a> sind schon einige interessante\u00a0Aspekte zu unseren Forderungen enthalten. Weitere Details werden im Protokoll des Ausschusses stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Ziel f\u00fcr den Ausschuss haben wir erreicht: Unsere Forderungen wurden an den Verkehrsausschuss der Stadt Bergisch Gladbach verwiesen, um\u00a0dort &#8211; mit der Bitte um Einflussnahme beim Kreis &#8211; weiter diskutiert zu werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/mandatsinfo.bergischgladbach.de\/bi\/getfile.php?id=492590&amp;type=do\" target=\"_blank\"><strong>Stellungnahme des B\u00fcrgermeisters<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Email vom 30.06.2014, die auch an den Verkehrsminister, den Verkehrsausschuss\u00a0NRW und zahlreiche Stellen der Stadt K\u00f6ln adressiert war, fordert die \u201eB\u00fcrgervereinigung\u00a0K\u00f6ln-Holweide\u201c eine Verbesserung der Verkehrssituation in K\u00f6ln-Holweide. Da das Verkehrsgeschehen in K\u00f6ln-Holweide auch durch den Durchgangsverkehr von Bergisch Gladbach gepr\u00e4gt ist, wird im Folgenden zu den Forderungen innerhalb des Verkehrskonzepts K\u00f6ln-Holweide eine Stellungnahme abgegeben. Das Konzept ist der Stellungnahme als Anhang beigef\u00fcgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Forderungen sind in sieben Leits\u00e4tzen formuliert, wobei nur drei davon die Stadt Bergisch Gladbach unmittelbar betreffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu 1. der Antragsmail: Autobahnanschluss f\u00fcr Bergisch Gladbach<\/strong><br \/>\nBei der Stra\u00dfenplanung zur L286 Ortsumgehung Bergisch Gladbach\/Refrath handelt es sich um eine Landesstra\u00dfenma\u00dfnahme. Demnach liegt die Planungshoheit beim Land und somit\u00a0beim Landesbetrieb Stra\u00dfenbau NRW. Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hat am\u00a029.03.2011 der grundlegenden Konzeption zugestimmt. Derzeit befindet sich das Vorhaben\u00a0der L286 Ortsumgehung Bergisch Gladbach\/Refrath in der Phase der Voruntersuchung, in deren\u00a0Rahmen verkehrliche Untersuchungen und eine Umweltvertr\u00e4glichkeitsstudie durchgef\u00fchrt\u00a0wurden. Die Stadtverwaltung wurde dabei zur Abstimmung der Planung mit einbezogen.\u00a0Der bisherige Stand der Planung und die Ergebnisse der Umweltvertr\u00e4glichkeitsstudie\u00a0wurden im Rahmen der Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Stadtentwicklung, demographischen\u00a0Wandel, soziale Sicherung, Integration, Gleichstellung von Frau und Mann (ASSG) am\u00a004.02.2014, zu der auch die Mitglieder des Ausschusses f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz und Verkehr\u00a0(AUKV) eingeladen wurden, vorgestellt und diskutiert. In der Sitzung des AUKV am\u00a005.02.2014 wurden die Ergebnisse nochmals er\u00f6rtert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als n\u00e4chster Schritt wird der Landesbetrieb das Ministerium hinsichtlich der Wahl einer Vorzugsvariante\u00a0 beteiligen, woraufhin es zu einem Linienbestimmungsverfahren kommen w\u00fcrde. Einen genauen Zeitpunkt konnte der Vertreter des Landesbetriebs Stra\u00dfenbau NRW in der ASSG-Sitzung vom 04.02.2014 noch nicht nennen. Erst in dieser Phase der Planung w\u00fcrde\u00a0die Zusammenarbeit mit der Stadt verst\u00e4rkt und somit der Einfluss auf die Stra\u00dfenplanung erh\u00f6ht werden. Derzeit ist die Stadt Bergisch Gladbach jedoch nicht in der Lage, verst\u00e4rkt auf\u00a0die Planungen des zus\u00e4tzlichen Autobahnanschlusses an die A4 einzuwirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu 4. der Antragsmail: Ausbau des \u00d6PNV in und nach K\u00f6ln-Ost und Bergisch Gladbach<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausbau der P+R-Pl\u00e4tze<\/strong> (Folie 10)<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Schaffung eines P+R-Parkplatzes am S-Bahnhof in Bergisch Gladbach (Stadtzentrum) auf der Freifl\u00e4che hinter den Gleisen ist strategisch nicht sinnvoll. Dort sollen lediglich kostenpflichtige Parkpl\u00e4tze f\u00fcr Normalparker eingerichtet werden, die den Kunden des Einzelhandels im Stadtzentrum und dem Zubringerverkehr zum Bahnhof dienen. Die Anbindungen an den S-Bahnhof per Bus sind heute schon durch die abgestimmte Taktung der Linienbusse und der S-Bahn gew\u00e4hrleistet. K\u00fcnftig soll durch die Radstation, die voraussichtlich im Fr\u00fchjahr n\u00e4chsten Jahres er\u00f6ffnet wird, auch die Anbindung per Fahrrad an den S-Bahnhof verbessert werden. Zus\u00e4tzlich stehen mit dem Angebot der Taxist\u00e4nde und einer geplanten Car-Sharing Station am S-Bahnhof f\u00fcr Pendler ausreichend M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung, den S-Bahnhof zu erreichen.<\/li>\n<li>Bez\u00fcglich der Forderung der Schaffung eines P+R-Parkplatzes in Duckterath ist zu sagen, dass im Mai dieses Jahres die Erweiterung der P+R-Fl\u00e4che abgeschlossen wurde, womit 100<br \/>\nzus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze geschaffen wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausbau des \u00d6PNV-Netzes<\/strong> (Folie 10)<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Zur Anbindung Bergisch Gladbachs an das K\u00f6lner Stadtgebiet mit dem \u00f6ffentlichen Personennahverkehr bestehen zur Zeit verschiedene Anbindungen mit Bus und Bahn. Zwischen\u00a0K\u00f6ln und Bergisch Gladbach verkehren der Schnellbus SB40 ( K\u00f6ln \u2013 Overath \u00fcber Bensberg) sowie die Buslinien 423 (K\u00f6ln\/ K\u00f6nigsforst \u2013 Bergisch Gladbach Stadtmitte \u00fcber R\u00f6srath und Bensberg), 435 und 436 (beide von Bergisch Gladbach\/ Stadtmitte nach Dellbr\u00fcck auf getrennten Linienwegen). Au\u00dferdem besteht der Anschluss durch die Stra\u00dfenbahnlinie 1 zwischen Bensberg und Weiden West sowie die S-Bahnlinie 11 zwischen Bergisch Gladbach und D\u00fcsseldorf Flughafen.<\/li>\n<li>Die Verbesserung der S-Bahnlinie 11 durch den Bau eines zweiten Gleises wird durch die\u00a0Stadt Bergisch Gladbach in allen k\u00fcnftigen Planungen mitgedacht, jedoch ist das Land als\u00a0zust\u00e4ndige Stelle f\u00fcr die Umsetzung verantwortlich und zeigt derzeit keine Aktivit\u00e4ten hinsichtlich der Einrichtung eines zweiten Gleises.<\/li>\n<li>Die bessere Anbindung der P+R-Parkpl\u00e4tze auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet bezieht sich lediglich auf den P+R-Parkplatz Duckterath, der aktuell durch die Buslinien 436, 438 und<br \/>\n456 aus Bergisch Gladbach gut angebunden ist.<\/li>\n<li>Bez\u00fcglich der Verl\u00e4ngerung der Linie 1 ins n\u00f6rdliche Bergisch Gladbach w\u00e4re eine Einzelfallpr\u00fcfung des Bedarfs und der Kosten-Nutzen-Relation n\u00f6tig. Die Kosten f\u00fcr einen Ausbau der Linie 1 w\u00fcrden jedoch sch\u00e4tzungsweise in einem zweistelligen Millionenbereich liegen, deren Finanzierung aus den bestehenden T\u00f6pfen derzeit nicht m\u00f6glich ist. Zu diesem Punkt ist anzumerken, dass die damalige Planung der Verl\u00e4ngerung der Linie 1 bis Bockenberg auch deshalb nicht weiter verfolgt wurde, weil das dort geplante Pendlerparkhaus am schon heute ausgelasteten Knotenpunkt Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe\/Overather Stra\u00dfe\/Bundesautobahn zu nicht minder l\u00f6sbaren Problemen gef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeindegrenzen-\u00fcbergreifende Verkehrsplanung<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Einf\u00fchrung eines \u201e\u00dcberlappungstarifes\u201c f\u00fcr Fahrten zwischen Bergisch Gladbach und\u00a0K\u00f6ln liegt nicht im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Stadt Bergisch Gladbach. Der Verkehrsverbund\u00a0Rhein-Sieg ist f\u00fcr das Tarifsystem zust\u00e4ndig und die Stadt Bergisch Gladbach ist nicht\u00a0in dessen Gremien vertreten.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Synchronisierung der \u00d6PNV-Fahrpl\u00e4ne von K\u00f6ln und Bergisch Gladbach ist der\u00a0Rheinisch- Bergische Kreis zust\u00e4ndig. Die Buslinien sowohl am S-Bahnhof\/Busbahnhof Bergisch Gladbach als auch an der Endhaltestelle der Linie 1\/Verkehrsbauwerk Bensberg sind bereits heute mit den Bahnlinien vertaktet.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu 5. der Antragsmail: Ausbau des Radwegenetzes in und nach K\u00f6ln-Ost und Bergisch Gladbach<\/strong> (Folie 12)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Forderung zum Ausbau des Radwegenetzes zwischen Bergisch Gladbach und K\u00f6ln wurde\u00a0im Rahmen des Projektes \u201eRegio Gr\u00fcn: Entlang der Strunde\u201c in den letzten Jahren verst\u00e4rkt\u00a0nachgegangen. Teile der Bauma\u00dfnahmen und der Beschilderung wurden bereits umgesetzt.<br \/>\nInformationen zum Wegenetz findet die Bev\u00f6lkerung auch im Internet. Im Hinblick auf\u00a0die regionale Kooperation ist anzumerken, dass durch die \u201eKooperationsrunde K\u00f6ln und\u00a0rechtsrheinische Nachbarn\u201c bereits eine aktive Zusammenarbeit stattfindet, in der unter anderem regionale Radschnellwege angedacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29.10.2014 durften wir unsere Forderungen dem Ausschuss f\u00fcr Anregungen und Beschwerden der Stadt Bergisch Gladbach vortragen. In der Stellungnahme des B\u00fcrgermeisters sind schon einige interessante\u00a0Aspekte zu unseren Forderungen enthalten. Weitere Details werden im Protokoll des Ausschusses stehen. 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