{"id":334,"date":"2015-04-27T20:40:16","date_gmt":"2015-04-27T18:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=334"},"modified":"2015-07-11T16:18:46","modified_gmt":"2015-07-11T14:18:46","slug":"beschluss-zur-verbesserung-des-verkehrsflusses-auf-der-bergisch-gladbacher-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transfer.verkehr-holweide.de\/?p=334","title":{"rendered":"Beschluss zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Erster gro\u00dfer Erfolg unserer Initiative: Die Verwaltung wurde von der Bezirksregierung M\u00fclheim\u00a0beauftragt, Verbesserungen auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe umsetzen. Wir hoffen, dass dies bald geschieht und weitere Beschl\u00fcsse folgen!<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beschlussprotokoll \u00fcber die\u00a0 7. Sitzung der Bezirksvertretung M\u00fclheim in der Wahlperiode 2014\/2020 am Montag, dem 27.04.2015, 17:00 Uhr bis 19:50 Uhr, VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 K\u00f6ln (Quelle: <a href=\"http:\/\/ratsinformation.stadt-koeln.de\/vo0050.asp?__kvonr=49973&amp;voselect=14006\" target=\"_blank\">Ratsinformationssystem<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.1.3 gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe\u00a0 AN\/0548\/2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beschluss:<\/strong><br \/>\nDie Verwaltung wird beauftragt, folgende Ma\u00dfnahmen umzusetzen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurzfristig die Bestandsaufnahme auf der gesamten Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe von M\u00fclheim bis Stadtgrenze Bergisch Gladbach bez\u00fcglich<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Verkehrsaufkommen<\/li>\n<li>Messung der gesamten CO\u00b2 &#8211; , NOx &#8211; und Feinstaubwerte (einschl. Haushalt, Industrie etc.) durch Implementierung der erforderlichen Messeinrichtungen alternativ durch geeignete anerkannte Berechnungsverfahren<\/li>\n<li>Erstellung von aktuellen L\u00e4rmkarten<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch folgende Sofortma\u00dfnahmen soll die Verbesserung des Verkehrsflusses, Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit sowie Verringerung der L\u00e4rmemission und der Schadstoffbelastung erreicht werden:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Reduzierung der Geschwindigkeit durch Einrichtung einer sogenannten \u201eGr\u00fcnen Welle\u201c auf 30 Km\/h<\/li>\n<li>Ersatz von existierenden Ampeln durch Kreisverkehre in den Bereichen Otto-Kayser-Str., Einfahrt Zollkriminalamt, Wasserwerkstr., Maria-Himmelfahrt-Str., Buschfeldstr.\/Johann-Bensberg-Str. und Honschaftsstr.\/BAB Auffahrt<\/li>\n<li>R\u00fcckbau der 2 vorhanden kurzen 2-spurigen Teilabschnitte auf 1 Fahrspur mit kurzen Abbiegespuren zur Vermeidung von Geschwindigkeits\u00fcbertretungen und Einf\u00e4delungsproblemen (Stau-und Unfallgefahr durch Bottleneckeffekt)<\/li>\n<li>Anwendung des \u201eStop-Ampel-Systems\u201c bei \u00dcberschreiten der Geschwindigkeit z.B. Standort Thielenbruch Richtung Bergisch Gladbach nach K\u00f6ln sowie K\u00f6ln nach Bergisch Gladbach bei Nutzung der vorhandenen Ampelanlagen<\/li>\n<li>Optimierung der Ampelschaltungen (Umweltampeln) an der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe sowie an den Einfallstra\u00dfen nach K\u00f6ln wie Paffrather Stra\u00dfe, Gierather Stra\u00dfe, Bensberger Marktweg, Berliner Str., Odenthaler Str. und Katterbachstr., um Schleichverkehre zu vermeiden<\/li>\n<li>Verbesserung der Sicherheit der vorhandenen Fahrradwege, um alternative Verkehrsmittel zu f\u00f6rdern<\/li>\n<li>Umwidmung der frei werdenden Fl\u00e4chen, die durch die Reduzierung von 2 auf 1 Fahrspur entstehen, in\n<ul>\n<li>Gr\u00fcnfl\u00e4chen mit B\u00fcschen und B\u00e4umen<\/li>\n<li>Optimierung des Parkraumes<\/li>\n<li>Verbesserung der Fu\u00df- und Radwege.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abstimmungsergebnis:<\/strong><br \/>\nMehrheitlich beschlossen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion bei Enthaltung von Frau Wolter und Herrn T\u00fccks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Begr\u00fcndung:<\/strong><br \/>\nBis auf die Aufstellung einer Messstation f\u00fcr NOx &#8211; Messung k\u00f6nnen wir aus dem Schreiben der Verwaltung als Antwort auf die Anfrage vom 26.1.2015 weder ein Konzept, noch eine weitergehende Bereitschaft oder ein zielgerichtetes Bem\u00fchen feststellen, die Probleme der akuten Verkehrssituation auf der Bergisch Gladbacher Str. wahrzunehmen und zielf\u00fchrende Ma\u00dfnahmen zum Schutze der B\u00fcrger durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emissionsmessergebnisse des Verkehrsaufkommens sowie Werte f\u00fcr Feinst\u00e4ube und CO\u00b2 Belastungen (einem extrem gef\u00e4hrlichen Klima Gas) liegen nicht vor.<br \/>\nDiese Sachverhalte entsprechen nicht dem geltenden europ\u00e4ischen und nationalen Recht und entlasten die Stadt K\u00f6ln auch nicht von ihren gesetzlichen Verpflichtungen gegen\u00fcber ihren B\u00fcrgern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem sei daran erinnert, dass K\u00f6ln seit 1992 Mitglied im \u201eKlimab\u00fcndnis der europ\u00e4i-schen St\u00e4dte mit den indigenen V\u00f6lkern der Regenw\u00e4lder zum Erhalt der Erdatmosph\u00e4re\u201c ist.<br \/>\nHeute verbindet sich mit der Mitgliedschaft unter anderem die Selbstverpflichtung zur CO\u00b2-Minderung in drei Stufen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Selbstverpflichtung mit dem h\u00f6chsten Stellenwert ist es, die CO2-Emissionen jeweils alle f\u00fcnf Jahre um zehn Prozent zu senken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies entspr\u00e4che f\u00fcr K\u00f6ln einer CO2-Minderung bis 2020 gegen\u00fcber 1990 um etwa 40 Pro-zent und bis 2050 um etwa 80 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F\u00fcnf-Jahres-Rhythmus wurde in Anlehnung an die Dauer von Legislaturperioden gew\u00e4hlt und soll eine Erfolgskontrolle der in der jeweiligen Periode durchgef\u00fchrten Klimaschutzma\u00df-nahmen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. In der zweiten Selbstverpflichtung sollen die CO2-Emissionen bis 2030 gegen\u00fcber 1990 halbiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Die dritte Selbstverpflichtung hat zum Ziel, langfristig die Pro-Kopf-CO2-Emissionen auf 2,5 Tonnen zu senken. F\u00fcr K\u00f6ln entspr\u00e4che dies einer CO2-Minderung gegen\u00fcber 1990 um etwa 80 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bisherige Messung eines einzigen Wertes an nur einer Messstelle &#8211; hier der &#8222;Stickstoffdi-oxyd Wert&#8220; &#8211; ist irrelevant und nicht aussagef\u00e4hig, weil man dadurch keine Informationen \u00fc-ber den gesamten Problembereich bzw. das Verkehrsgebiet erh\u00e4lt. Die Messung von Fein-staub und CO\u00b2 ist ebenso zwingend vorgeschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort auf die o.g. Anfrage bez\u00fcglich L\u00e4rm-Emissionen zeigt, dass die Verwaltung zwar seit langem Kenntnis von der \u00dcberschreitung der zul\u00e4ssigen Grenzwerte hat, aber offensicht-lich auch in diesem Problemfeld keinerlei Ma\u00dfnahmen geplant sind, um L\u00f6sungen f\u00fcr die Anwohner zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin hat das 2012 beschlossene neue Verkehrsf\u00fchrungskonzept f\u00fcr LKW die Situation erheblich versch\u00e4rft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bergisch Gladbacher Str. ist in weiten Bereichen ein Wohngebiet, es herrscht aber nahe-zu ein ungesteuertes Verkehrsaufkommen, dass der einer Autobahn entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach unseren Beobachtungen passieren pro Tag! im best case min. ca. 25.000 bis 30.000 Fahrzeuge (davon ca. 10 % schwere LKWs, 20 % Verteilerfahrzeuge) die Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe durchgehend von M\u00fclheim bis zur Stadtgrenze Bergisch Gladbach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind ca. 7 bis 8 Mio. Fahrzeuge p.a., die von und nach Bergisch Gladbach durchg\u00e4ngig fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basierend auf einem angenommenen sehr niedrigen durchschnittlichen Verbrauch von nur 10 Litern\/100 Km Kraftstoff (vereinfacht auch f\u00fcr LKW etc.) ergibt sich ann\u00e4hernd eine CO\u00b2 Belastung im Jahr von min. 8.000 bis 9.000 Tonnen CO\u00b2 auf einer Fahrstrecke von ca. 5 Km.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geht man davon aus, dass der lokale punktuelle Kurzstreckenverkehr (&#8222;Br\u00f6tchenfahrten und Verteilerverkehr&#8220;) auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe und den direkt angrenzenden Stra\u00dfen nochmals ein Verkehrsaufkommen erzeugt, das in der Summe mindestens genauso hoch ist wie das des Durchgangsverkehrs, steigen die CO\u00b2 Werte und auch die Feinstaubwerte entsprechend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gesamt Emissionen CO\u00b2 durch den Durchgangs- und lokalen Verkehr belaufen sich nach diesem Szenario auf ca. ca. 16.000 bis 18.000 Tonnen CO\u00b2 p.a. auf einer Strecke von nur ca. 5 Km ohne die zus\u00e4tzliche erhebliche CO\u00b2 Belastung durch Industrie, Haushalte etc., (ca. Faktor 3!)<br \/>\nUnter Zugrundelegung des dargestellten Fahrzeugaufkommens und insbesondere des erheblichen gestiegenen Schwer-LKW Verkehrs werden die gesetzlichen Vorgaben zur zul\u00e4ssigen L\u00e4rmemission nicht eingehalten. Auch die vom Gesetzgeber vorgesehenen Ma\u00dfnahmen zur L\u00e4rmminderung sind nicht Bestandteil einer entsprechenden Planung der Verwaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Kenntnis dieser Sachverhalte wird die Verwaltung aufgefordert die o.g. Ma\u00dfnahmen sofort einzuleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erster gro\u00dfer Erfolg unserer Initiative: Die Verwaltung wurde von der Bezirksregierung M\u00fclheim\u00a0beauftragt, Verbesserungen auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe umsetzen. Wir hoffen, dass dies bald geschieht und weitere Beschl\u00fcsse folgen! Beschlussprotokoll \u00fcber die\u00a0 7. 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