{"id":606,"date":"2018-03-04T14:45:09","date_gmt":"2018-03-04T12:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=606"},"modified":"2018-03-04T14:48:21","modified_gmt":"2018-03-04T12:48:21","slug":"was-hat-eine-fluechtlingsunterkunft-mit-dem-holweider-verkehr-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transfer.verkehr-holweide.de\/?p=606","title":{"rendered":"Was hat eine Fl\u00fcchtlingsunterkunft mit dem Holweider Verkehr zu tun?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Bauarbeiten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsunterkunft (zweigeschossige Wohncontainer f\u00fcr bis zu 400 Bewohner) auf dem Feld s\u00fcd\u00f6stlich der Kreuzung Colonia-Allee \/ Isenburger Kirchweg haben begonnen. Aber was hat eine Fl\u00fcchtlingsunterkunft mit dem Verkehr in Holweide zu tun?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen in Holweide zu verringern und damit die Lebensqualit\u00e4t zu erh\u00f6hen. Ein wesentliches Problem in Holweide ist die Luftqualit\u00e4t. <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?s=umwelthilfe\">Wie schon mehrfach berichtet<\/a>, hat die Deutsche Umwelthilfe bereits\u00a0wegen \u00dcberschreitung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen erhoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0gesundheitlichen Effekte erh\u00f6hter Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastungen sind enorm. Die Stadtverwaltung hat <a href=\"http:\/\/www.verkehr-holweide.de\/?p=578\">im Juli 2017 selbst folgende Stellungnahme<\/a> abgegeben:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem im Hinblick auf die gesundheitssch\u00e4dliche Wirkung nach inhalativer Aufnahme von Feinstaub und Stickstoffdioxid m\u00fcssen alle sich bereits in Planung und Durchf\u00fchrung befindlichen Ma\u00dfnahmen, die Auswirkungen auf eine Reduzierung der Luftschadstoffbelastung haben, weiter verfolgt werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zur Baustelle: Diese befindet sich in der sogenannten Frischluftschneise vor den Toren K\u00f6lns. Uns liegt leider keine genaue Beschreibung vor, was hier physikalisch bewirkt wird oder werden soll. Anhand der Umschreibungen &#8222;die Lunge K\u00f6lns&#8220; oder &#8222;dar\u00fcber atmet die Stadt&#8220; k\u00f6nnte man aber meinen, dass diese unbebauten Fl\u00e4chen einen gro\u00dfen Einfluss auf die Luftqualit\u00e4t haben. Wer hat analysiert, was passiert, wenn die Lunge zugebaut wird? Wo ist das Gutachten, wie sich der verschlechterte Luftaustausch auf die katastrophalen Luftwerte auf der Bergisch Gladbacher Stra\u00dfe oder dem Clevischen Ring auswirken? Was hat das Ganze mit der von der Verwaltung selbst postulierten &#8222;Reduzierung der Luftschadstoffbelastung&#8220; zu tun?<\/p>\n<p><strong>Wer kann uns hier Antworten geben?<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier weitere Informationen zur Fl\u00fcchtlingsunterkunft\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/29635606\">aus dem K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Container f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge Anwohner in K\u00f6ln-Holweide kritisieren Gr\u00f6\u00dfe der Unterkunft<\/strong><br \/>\nAuf einem Feld anr\u00fcckende Bagger und ein Ratsbeschluss vom Ende vergangenen Jahres veranlassen manche Bewohner der Siedlung Schlagbaumsweg, aufzubegehren. Weil eine ihrer Ansicht nach viel zu gro\u00dfe Fl\u00fcchtlingsunterkunft s\u00fcd\u00f6stlich der Kreuzung Colonia-Allee\/ Isenburger Kirchweg gebaut werden soll, erw\u00e4gen einige Mitglieder einer eigens gegr\u00fcndeten B\u00fcrgerinitiative Interessengemeinschaft Schlagbaumsweg &amp; Wichheimer Kirchweg, die Stadt auf Akteneinsicht und gegen die Aufhebung des bisherigen Bebauungsplans f\u00fcr das betreffende Gel\u00e4nde zu verklagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Stadt will auf dem bisher landwirtschaftlich genutzten Gel\u00e4nde f\u00fcnf zweigeschossige Wohncontainer f\u00fcr bis zu 400 Bewohner errichten.<\/strong> Die Fertigstellung war bisher noch f\u00fcr das erste Quartal 2018 geplant. Obwohl viele B\u00fcrger der Siedlung w\u00e4hrend einer Informationsveranstaltung im Mai vergangenen Jahres Bedenken hinsichtlich der Anzahl von Fl\u00fcchtlingen oder der schlechten Anbindung des Standorts an den Nahverkehr \u00e4u\u00dferten, hielt die Stadtverwaltung an ihren Pl\u00e4nen fest. Eine Eingabe beim Beschwerdeausschuss blieb folgenlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gebaggert wird seit Januar<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dezember 2017 beschlossen die Bezirksvertretung M\u00fclheim mehrheitlich und der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig, den bisher g\u00fcltigen Bebauungsplan f\u00fcr das Gel\u00e4nde &#8211; hier waren eine Gr\u00fcnfl\u00e4che und Stadtbahngleise vorgesehen &#8211; aufzuheben, um den Weg f\u00fcr die Bebauung frei zu machen. Seit Januar wird gebaggert.<\/p>\n<p><strong>Siedlung in \u201eInsellage\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dirk Salomon vom Vorstand des B\u00fcrgervereins Siedlung Schlagbaum hatte bei der Informationsveranstaltung bem\u00e4ngelt, dass die Anlieger nicht im Vorfeld einbezogen worden seien. Nachteile des Standorts wie schwache oder fehlende Infrastruktur w\u00fcrden nicht ber\u00fccksichtigt. Er verwies auf die Gr\u00f6\u00dfe der geplanten Einrichtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eSo viele schaffen wir nicht\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sich die Siedlung durch ihre Insellage auszeichne, m\u00fcsse man 400 k\u00fcnftige Bewohner der Unterkunft auf die etwa 990 \u201eSchlagbaumer\u201c hochrechnen und nicht, wie es die Stadt praktiziere, auf Holweide mit 21 000 Menschen, sagte er. Zwar seien viele Nachbarn bereit, sich in der Fl\u00fcchtlingshilfe zu engagieren, doch: \u201eSo viele schaffen wir nicht.\u201c Vorstand und Beirat des B\u00fcrgervereins unterst\u00fctzen nun die IG.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Sabine Wotzlaw, Pressesprecherin der Stadt, best\u00e4tigt, bleibt die Verwaltung bei dem geplanten Bauvolumen von f\u00fcnf zweigeschossigen Containeranlagen. \u201eDa die Fl\u00fcchtlingszahlen seit einigen Monaten langsam, aber kontinuierlich sinken, ist davon auszugehen, dass mindestens ein Drittel der Gesamtkapazit\u00e4t von 400 Pl\u00e4tzen nicht belegt wird\u201c, f\u00fcgt sie hinzu. Der Bau einer solchen Anlage sei auch notwendig, weil in K\u00f6ln immer noch mehr als 1800 Fl\u00fcchtlinge in Notunterk\u00fcnften ohne Privatsph\u00e4re untergebracht seien.<\/p>\n<p><strong>Akteneinsicht bei Stadt K\u00f6ln gefordert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir haben einen Anwalt eingeschaltet und mit seiner Hilfe als erstes Akteneinsicht bei der Stadt gefordert\u201c, erkl\u00e4rt Siegfried Marks, ein Sprecher der IG. Leider sei eine gesetzte Frist verstrichen. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft orientieren sich bei ihrem weiteren Vorgehen an \u00e4hnlichen F\u00e4llen in der Nachbarschaft. Ziel sei es, den Ratsbeschluss doch noch zu kippen. \u201eDer B\u00fcrgerverein \u00bbWir F\u00fchlinger\u00ab hat bei der Bezirksregierung eine Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen die Stadt eingereicht &#8211; das ist so etwas wie eine Dienstaufsichtsbeschwerde\u201c, erl\u00e4utert der Sprecher. Die F\u00fchlinger gehen davon aus, dass 80 Fl\u00fcchtlinge statt geplanter 240 f\u00fcr den Stadtteil verkraftbar sein. Wegen einer geplanten Fl\u00fcchtlingsunterkunft in St. Augustin wiederum sei eine Klage von Anliegern vor dem Verwaltungsgericht K\u00f6ln anh\u00e4ngig.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bauarbeiten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsunterkunft (zweigeschossige Wohncontainer f\u00fcr bis zu 400 Bewohner) auf dem Feld s\u00fcd\u00f6stlich der Kreuzung Colonia-Allee \/ Isenburger Kirchweg haben begonnen. Aber was hat eine Fl\u00fcchtlingsunterkunft mit dem Verkehr in Holweide zu tun? Unser Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen in Holweide zu verringern und damit die Lebensqualit\u00e4t zu erh\u00f6hen. 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